Birgit Jürgenssen. Rupture of SensualityDie Monografie zum Werk der sterreichischen Knstlerin Birgit Jrgenssen bietet einen neuen und umfassenden Einblick in ihre rund 40 jhrige Schaffenszeit. Bereits als Achtjhrige vereint sie in einem Schulbuch ihren Namen mit dem des spanischen Meisters zu BICASSO Jrgenssen. Ihr Frhwerk zeichnet sich durch ein bemerkenswertes Schuhwerk und feministisch subversive, ironische Zeichnungen aus. Da es Jrgenssen nie um einen wiedererkennbaren Stil ging, lassen
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Die Monografie zum Werk der österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenssen bietet einen neuen und umfassenden Einblick in ihre rund 40-jährige Schaffenszeit. Bereits als Achtjährige vereint sie in einem Schulbuch ihren Namen mit dem des spanischen Meisters zu „BICASSO Jürgenssen“. Ihr Frühwerk zeichnet sich durch ein bemerkenswertes „Schuhwerk“ und feministisch-subversive, ironische Zeichnungen aus. Da es Jürgenssen nie um einen wiedererkennbaren Stil ging, lassen sich in der Monografie ihre künstlerische Vielfalt und ihr experimentierfreudiger Esprit entdecken. Die Essays veranschaulichen Jürgenssens intellektuellen Horizont, der sich vom Surrealismus über die Freudsche Psychoanalyse bis zum Strukturalismus spannt. Erstmals wird darüber hinaus Jürgenssens stetes Interesse an der japanischen Ästhetik und Kultur sowie deren Einfluss auf ihr künstlerisches Werk vorgestellt.
Birgit Jürgenssen (1949–2003) beginnt 1963 mit ihrer ersten Kamera zu fotografieren. 1967 Aufenthalt in Paris, wo sie mit der „inspirativen Poesie“ des Surrealismus und dem Theater von Antonin Artaud in Berührung kommt. 1971 beendet sie ihr Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in ihrer Heimatstadt Wien. 1975 nimmt sie an der von VALIE EXPORT kuratierten Ausstellung MAGNA – Feminismus, Kunst und Kreativität teil. 1982 beginnt sie ihre Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste in Wien in der Meisterklasse Arnulf Rainer. Sie etabliert dort das Fach Fotografie und unterrichtet es bis an ihr Lebensende.